Wenn Visionäre sich treffen

Wenn Visionäre sich treffen

Das Experiment ist mehr als gelungen: Beim Münchner Kongress „Visionäres Wirtschaften“ trafen sich am 15. und 16. Oktober 2011 erstmalig Unternehmer, Berater, Coachs und viele Interessierte, um sich über nachhaltiges Wirtschaften auszutauschen. Sie lernten z. B. von Soleira Green, Gründerin des Netzwerkes „Visionary Network“, dass ein Visionär im 21. Jahrhundert jemand ist, der sieht, wie die Dinge jetzt sein können – und der dann etwas tut.

In Vorträgen, Workshops und einer Ausstellung konnten sich die mehr als 100 Teilnehmer informieren und inspirieren lassen.

So lernte man Unternehmen kennen, die nachhaltig arbeiten und Menschen ins Zentrum ihres Tuns stellen: Forever Living Products, der größte Produzent von Aloe Vera Gel weltweit, ist seit rund 30 Jahren ein solches Unternehmen, wie der Managing Director Dr. Florian Kaufmann berichtete. Weitaus jünger ist myID, das Unternehmen, das mit Holzmöbeln das Lebensmilieu von uns Menschen energetisch verbessert. Oder das Trendportal Karma Konsum mit seinem Gründer Christoph Harrach, das sich Themen rund um nachhaltige und gesunde Lebensstile widmet.

Noch mehr positive Beispiele teilten der bekannte Managementberater Paul Kothes und der Bestsellerautor Karl Gamper. Beide gelten als Pioniere des „spirituellen Wirtschaftens“ und sind lebende Beispiele dafür, dass man erfolgreich sein kann ohne sich dem Druck der Gesellschaft bedingungslos zu beugen. Im Interview, das Karl Gamper live gab, hat er den Teilnehmern u.a. aufgezeigt, wie man seinen Ängsten positiv begegnen kann.

Coachs aus den unterschiedlichen Bereichen machten den Kongress zu einer runden Sache, indem sie darstellten, wie sie mit ihren Methoden Unternehmen bei der Umsetzung von ganzheitlichen Strategien unterstützen. Hierbei werden Werte und Visionen genauso berücksichtigt wie kulturelle und altersmäßige Unterschiede innerhalb der Belegschaft und die persönlichen Voraussetzungen der Unternehmer und Führungskräfte.

Doch auch persönlich konnten die Teilnehmer vom Erfahrungsschatz der Coachs profitieren. Sie bekamen Hilfestellung dazu, wie man Burnout vermeiden kann und wie man intelligent mit Stress und verantwortlich mit Geld umgeht. Körpersprache, Stimme und Auftreten wurden ebenso thematisiert wie Wohlbefinden, Achtsamkeit und Zufriedenheit.

Ohne „Vollblut-Visionäre“ wäre der Kongress natürlich nicht vollständig gewesen. Neben Soleira Green teilten Manisha Dahad aus Großbritannien, Preetha Krishna aus Indien und Duane Elgin (USA) ihre Erfahrungen, die sie bei ihrer internationalen Tätigkeit machen durften. Sie bestätigten, dass die Menschheit mittendrin ist, sich vom Teenager zum Erwachsenen zu entwickeln. Dass dies anstrengend sein kann, ist offensichtlich. Wie Dahad es ausdrückte: „Was Menschen wissen und können ist noch nicht vollkommen klar. Wir alle wollen aber etwas tun, das wir noch nie vorher getan haben.“ Sie brachte mit ihrer Frage: „Wie würde die Welt aussehen, wenn alle Menschen ihre persönliche Brillanz zur Verfügung stellen würden?“ die Teilnehmer zum Nachdenken, zum Schwärmen und zum Träumen - ganz visionär!
Der Kongress „Visionäres Wirtschaften“ wird auch 2012 wieder in München stattfinden. Wer informiert bleiben möchte, besucht die Internetseite www.visionaeres-wirtschaften.de.

Autorin: Gaby Feile, www.kommboutique.com 

 

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